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Farbloser Topas: Härte 8 und trotzdem zerbrechlich

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Topas hat Härte 8. Nach Diamant und Korund ist er damit der härteste Stein, dem man im Schmuck regelmäßig begegnet. Und er ist trotzdem derjenige, der am Werktisch am ehesten durchbricht – nicht abgeschliffen wird, sondern glatt in zwei Teile fällt. Härte und Bruchfestigkeit sind zwei verschiedene Eigenschaften. Topas ist das Lehrbuchbeispiel dafür, und farbloser Topas ist die Variante, bei der es am häufigsten schiefgeht – weil er als günstige Alternative zu Diamant und weißem Saphir verkauft und dann auch so behandelt wird. Eine Ebene, an der alles hängt Topas besitzt eine vollkommene basale Spaltbarkeit : eine einzige Ebene, quer zur langen Kristallachse. Kein Netz von Rissen, keine zwei Richtungen wie beim Kyanit – genau eine Fläche, entlang derer die Bindungen im Gitter schwächer sind als sonst. Was das bedeutet: Ein Schlag, ein Hebel oder ein einseitiger Druck in der falschen Richtung tre...

Ring, Anhänger, Ohrringe: ein Set aus einer Bestellung

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Ein Ring, ein Anhänger und ein Paar Ohrstecker, die erkennbar zusammengehören – das ist bei Naturstein ein teures Projekt und bei Laborkorund eine einzige Bestellung. Vier Steine, ein Farbton, eine Lieferung. Was dabei zu beachten ist, und in welcher Reihenfolge. Warum das mit Naturstein kaum geht Ein Set braucht vier Steine derselben Farbe in drei verschiedenen Größen. Bei Naturstein heißt das: vier Steine finden, die farblich zusammenpassen, aus unterschiedlichen Rohstücken, oft von verschiedenen Händlern. Genau diese Sucharbeit ist der Grund, warum abgestimmte Sets im Handel teurer sind als die Summe ihrer Teile. Bei Laborkorund stammen alle vier aus derselben Charge, wenn Sie sie in einer Bestellung kaufen. Der Farbton ist dann nicht ähnlich, sondern identisch – siehe Zwanzig gleiche Steine . Die Größenstaffelung Ein Set wirkt nicht dadurch zusammengehörig, dass alle Steine gleich groß sind ...

Gold und Silber mischen: was das für den Stein bedeutet

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Gold und Silber zusammen zu tragen galt jahrzehntelang als Stilfehler. Inzwischen ist es das Gegenteil: eine bewusste Entscheidung. Für jemanden, der mit Laborsteinen arbeitet, ist das mehr als eine Modefrage – es öffnet eine Fassungsvariante, die vorher als falsch galt. Warum das gerade für Laborsteine praktisch ist Die klassische Regel lautete: warmes Rot auf Gelbgold, kühles Blau auf Weißmetall. Sie ist nicht falsch, aber sie zwingt zu einer Entscheidung, sobald ein Stein in ein vorhandenes Schmuckset soll – und die meisten Menschen besitzen beides. Ein zweifarbiges Stück löst das: Der Stein sitzt in dem Metall, das ihm optisch guttut, und der Rest – Schiene, Kette, Öse – ist das Metall, das zum übrigen Schmuck passt. Die Zuordnung von Farbe zu Metall bleibt gültig, sie gilt nur noch für die Fassung statt fürs ganze Stück. Die Grundregel steht in Rot auf Gelbgold, Blau auf Weiß . Die drei Wege, es zu bauen Fassung und Träger unterschiedlich. Der einfachste Weg und der ei...

Fünf Fassfehler und wie man sie rettet

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Die Anleitungen hören immer da auf, wo es gut gegangen ist. Was aber, wenn der Stein schief sitzt, die Zarge eine Delle hat oder eine Kralle abgebrochen ist? Fünf Situationen, die beim Fassen wirklich passieren – jeweils mit der Frage, die zuerst zu klären ist: retten oder neu anfangen? 1. Der Stein sitzt schief Er kippt zur Seite, die Rundiste steht auf einer Seite höher als auf der anderen. Ursache ist fast nie der Stein, sondern der Sitz: Der Zargenboden ist nicht eben, oder der Absatz, auf dem der Stein aufliegt, wurde auf einer Seite tiefer ausgearbeitet. Rettung: Zarge wieder aufbiegen, Stein herausnehmen, Sitz prüfen – am besten, indem Sie den Stein ohne Druck einlegen und von der Seite schauen. Erst wenn er waagerecht liegt, wieder schließen. Das Aufbiegen überlebt eine Zarge zwei- bis dreimal, danach wird das Metall spröde. Wenn der Stein selbst schuld ist – wellige Rundiste –, hilft kein Nacharbeit...

Nickelallergie: welche Metalle wirklich sicher sind

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Der Stein ist nie das Problem. Korund ist chemisch inert, gibt nichts ab und löst keine Kontaktallergie aus – egal ob aus dem Berg oder aus dem Ofen. Was juckt, ist immer das Metall drumherum. Und weil beim Selbermachen die Fassung frei gewählt wird, ist das eine Entscheidung, die Sie selbst treffen – anders als beim Fertigschmuck aus der Vitrine. Was das Gesetz vorschreibt In der EU ist Nickel nicht verboten, sondern begrenzt . Maßgeblich ist Eintrag 27 in Anhang XVII der REACH-Verordnung. Er verbietet Erzeugnisse, die länger und unmittelbar mit der Haut in Berührung kommen, wenn ihre Nickelfreisetzung die Grenzwerte überschreitet: 0,5 µg/cm² pro Woche für Schmuck mit längerem Hautkontakt – Ringe, Ketten, Armbänder, Uhrengehäuse, aber auch Knöpfe und Nieten an Kleidung. 0,2 µg/cm² pro Woche für Teile, die durch die Haut gestochen werden – also Ohrstecker und Piercings, in der Einheilphase und danach. Wichtig an dieser Formulierung: Der Grenzwert betr...

Zehn Schmuckprojekte für unter zwanzig Euro

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Zehn Schmuckstücke, die sich für unter zwanzig Euro Material bauen lassen – sortiert danach, wie viel Werkzeug und Können sie verlangen. Die ersten drei schaffen Sie an einem Abend, ohne je einen Stein gefasst zu haben. Alle Preise beziehen sich auf das Material: Stein, Fassung und Kleinteile. Werkzeug kommt einmalig dazu und steht in Grundausstattung . Ohne Fassen – der Einstieg 1. Anhänger mit Klebeschale. Cabochon in eine Edelstahlschale kleben, Öse dran, fertig. Material rund 6 Euro. Der schnellste Weg zu einem tragbaren Stück – und der einzige, bei dem wirklich nichts schiefgehen kann. Anleitung: Die Cabochon-Schale . 2. Ohrstecker-Paar. Zwei gleiche 4-mm-Steine auf 316L-Rohlinge. Material unter 10 Euro. Wichtig ist nur, dass die Steine aus einer Bestellung stammen – Zwei Steine, die zusammenpassen . 3. Manschettenknöpfe. Zwei Cabochons auf flache Rohlinge. Material rund 12 Euro. Herrenschmuck ...

Rot auf Gelbgold, Blau auf Weiß: Stein und Fassung abstimmen

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Derselbe Rubin wirkt auf Silber kühler und rosastichiger, auf Gelbgold wärmer und orangestichiger. Der Stein hat sich nicht verändert – nur das Licht, das aus seiner Umgebung in ihn hineinfällt. Wer das weiß, wählt die Fassung nicht nach Geschmack, sondern nach Wirkung. Dieser Beitrag zeigt, welche Kombinationen tragen und welche gegeneinander arbeiten. Warum das Metall die Farbe verändert Ein facettierter Stein ist ein Spiegelsystem. Licht fällt oben ein, wird am Pavillon reflektiert und tritt oben wieder aus – aber ein Teil kommt seitlich und von unten, aus der Fassung. Bei einer Zarge liegt der Stein sogar direkt auf Metall. Dieses Metall gibt Licht mit seiner eigenen Farbe zurück: Silber und Weißgold reflektieren nahezu neutral, leicht kühl. Sie lassen den Stein so, wie er ist – und betonen dabei alles Blaustichige. Gelbgold und Messing reflektieren warm. Sie schieben jeden Stein Richtung Orange...

Silber, Edelstahl, Messing: Welches Metall zu Ihrem Stein passt

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Der Stein kostet vier Euro, die Fassung entscheidet über alles andere: ob das Stück anläuft, ob es sich löten lässt, ob es jemand mit empfindlicher Haut tragen kann. Bei Laborkorund ist das Metall die eigentliche Materialentscheidung. Dieser Beitrag vergleicht die drei Metalle, die im Bastelbedarf tatsächlich vorkommen – und nennt für jedes den Fall, in dem es die richtige Wahl ist. Die drei im Überblick   925er Silber Edelstahl 316L Messing / Bronze Läuft an ja, deutlich nein ja, stark Zarge drückbar sehr gut kaum – zu hart gut Lötbar zu Hause ja nein ja Hautverträglich meist am besten oft problematisch Preis hoch sehr niedrig niedrig Werbung Fassungen aus 925er Sterlingsilber, 6 bis 10 mm Zargenfassungen mit Ohrsteckerstift · Silber, also weich genug zum Drücken · kalibrierte Maße ab ca. 11,74 € je nach Größe und Menge · Stand 19. August 2026 Angebot ansehen Der Stift ist hier aus Silber, nicht aus 316L....