Zehn Geschenke mit Laborsteinen, nach Anlass sortiert

Schmuck zu verschenken ist heikel: Größe unbekannt, Geschmack unsicher, Budget begrenzt. Laborsteine entschärfen zwei dieser drei Probleme – und bei einem Materialpreis unter zwanzig Euro darf ein Geschenk auch mal daneben liegen.

Zehn Ideen, nach Anlass sortiert, mit dem jeweils passenden Stein.

Wenn die Größe unbekannt ist

Der häufigste Fall – und der Grund, warum so viele Ringe ungetragen bleiben. Vier Gattungen umgehen die Frage vollständig:

  • 1. Anhänger. Passt jedem. Ein Cabochon in einer Klebeschale, dazu eine Kette in 45 cm – die Länge, die auf fast jedem Hals gut sitzt. Siehe Die Cabochon-Schale.
  • 2. Ohrstecker. Ebenfalls größenfrei. 4 mm ist die Größe, die praktisch immer funktioniert – auffällig genug, um gesehen zu werden, klein genug fürs Büro.
  • 3. Brosche. Unterschätzt, weil sie als altmodisch gilt – und die Gattung, die den größten Stein verträgt: Die Brosche.
  • 4. Manschettenknöpfe. Das Standardgeschenk für Männer, bei dem nichts schiefgehen kann: Manschettenknöpfe mit Laborsteinen.

Zum Geburtstag

  • 5. Der Stein des Geburtsmonats. Rubin steht für Juli, Saphir für September – zwei von zwölf Monaten sind damit direkt abgedeckt. Woher die Liste stammt und wie verbindlich sie ist, steht in Geburtsstein Rubin und Saphir.
  • 6. Die Lieblingsfarbe statt des Monats. Der bessere Weg, wenn die Person eine hat. Laborkorund gibt es in Rot, Blau, Rosa, Gelb, Grün, Violett und Farbwechsel – die Palette steht in Labor-Saphir: Welche Farben wirklich überzeugen.

Zum Jahrestag oder zur Verlobung

  • 7. Ein Farbstein statt eines farblosen Steins. Wer sich bewusst gegen den Diamantweg entscheidet, hat mit einem tiefroten Rubin ein Stück mit mehr Charakter – und einer Geschichte, die man erzählen kann. Die Argumente und die Fallstricke: Verlobungsring mit Labor-Rubin oder -Saphir.
  • 8. Ein Paar aus einer Charge. Zwei zusammengehörende Steine – einer im Anhänger, einer im Ring. Funktioniert nur, wenn beide aus derselben Bestellung kommen: Zwei Steine, die zusammenpassen.

Zu Weihnachten oder ohne Anlass

  • 9. Ein loser Stein. Die Idee, an die niemand denkt. Ein schön geschliffener 8-mm-Stein in einer kleinen Dose ist ein Objekt für sich – und überlässt dem Beschenkten die Entscheidung, was daraus wird. Besonders passend für jemanden, der selbst bastelt.
  • 10. Das Einsteigerset zum Selbermachen. Zwei Steine, zwei Fassungen, eine Pinzette. Nicht das fertige Stück, sondern der Nachmittag, an dem es entsteht – die Werkzeugliste steht in Grundausstattung.

Der eine Satz, der dazugehört

Wenn Sie einen Laborstein verschenken, sagen Sie dazu, dass es einer ist. Nicht als Entschuldigung – sondern weil der Beschenkte es spätestens beim nächsten Juwelierbesuch erfährt, und dann zählt, ob er es von Ihnen wusste. Die Formulierungen stehen in Verschenken und verkaufen.

Erfahrungsgemäß kommt die Information gut an: „Ein im Labor gezüchteter Rubin – derselbe Stein wie der aus dem Berg, nur ohne Bergwerk“ ist ein besserer Satz als gar keiner.

Was Sie nicht verschenken sollten

  • Einen Ring in geratener Größe. Die Trefferquote ist schlecht, und Ändern kostet mehr als das ganze Stück – Ringgröße bestimmen.
  • Ein Zertifikat als „Beweis“. Es bestätigt nur, was ohnehin feststeht, und kostet oft mehr als der Stein.
  • Einen sehr dunklen Stein. Was auf dem Foto dramatisch aussieht, wirkt am Hals oft schwarz. Mittlere Sättigung ist die sichere Wahl.

Weiterlesen: Ihr erstes Schmuckstück: Anhänger in einer Stunde – falls das Geschenk selbst gemacht sein soll.

Und wann Sie dafür bestellen müssen: Der Lieferzeit-Kalender.

Was beim Beschenken von Kindern zu beachten ist: Schmuck für Kinder.

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